Stand: März 2026
Was kostet eine Website in Deutschland? Diese Frage lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Die Preisspanne reicht von kostenlosen Baukästen bis zu sechsstelligen Agenturprojekten – je nach Anforderungen, Branche und gewählter Erstellungsmethode. Für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Gründer ist die Orientierung im Preisdschungel eine der größten Hürden auf dem Weg zur eigenen Online-Präsenz.
Diese Statistik-Übersicht vergleicht die aktuellen Kosten aller gängigen Website-Erstellungsarten in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Agenturen, Freelancer, Baukastensysteme und KI-gestützte Tools. Alle Preisangaben basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen, Branchenstudien und aktuellen Preislisten der Anbieter (Stand: März 2026). Wo Daten nicht verfügbar oder veraltet sind, ist dies gekennzeichnet.
Die folgende Übersicht zeigt die typischen Kostenbereiche für eine standardmäßige Unternehmenswebsite (5–10 Seiten, responsives Design, Kontaktformular, grundlegende SEO) in Deutschland. Die Angaben beziehen sich auf Erstkosten im ersten Jahr inklusive laufender Grundkosten.
| Erstellungsart | Einmalige Kosten | Laufend (pro Jahr) | Erstellungszeit | Technisches Wissen |
|---|---|---|---|---|
| Agentur (klein/mittel) | 4.500–15.000 EUR | 1.200–5.000 EUR | 4–12 Wochen | Nicht erforderlich |
| Agentur (groß/Enterprise) | 15.000–80.000+ EUR | 3.000–15.000 EUR | 3–6 Monate | Nicht erforderlich |
| Freelancer | 2.000–8.000 EUR | 500–2.000 EUR | 2–6 Wochen | Nicht erforderlich |
| Baukasten (Wix, Jimdo etc.) | 0 EUR | 100–540 EUR | 1–5 Tage | Grundkenntnisse |
| KI-Website-Tool | 0 EUR | 100–600 EUR | 10–30 Minuten | Nicht erforderlich |
| WordPress (selbst gehostet) | 0 EUR (Software) | 200–1.200 EUR | 2–14 Tage | Mittel bis hoch |
| Eigenentwicklung (Code) | 0 EUR (Software) | 100–500 EUR | 2–8 Wochen | Sehr hoch |
BVDW Agenturpreisstudie 2024; Freelancer-Kompass 2025; Anbieter-Preislisten Stand März 2026
typische Kosten einer Agentur-Website für KMU in Deutschland (5–10 Seiten)
BVDW Agenturpreisstudie 2024
Die Preisunterschiede zwischen den Erstellungsarten sind erheblich. Eine Agentur-Website kostet im Mittel das 15- bis 50-Fache eines Baukastens im ersten Jahr. Bei KI-Tools liegt der Kostenvorteil noch deutlicher: Die Erstellungskosten entfallen vollständig, und die laufenden Kosten bewegen sich auf dem Niveau eines Baukastens – bei erheblich geringerem Zeitaufwand (G2 Crowd 2025; BVDW 2024).
Webdesign-Agenturen bleiben trotz zunehmender Alternativen der häufigste Dienstleister für professionelle Unternehmenswebsites. Laut BVDW Agenturpreisstudie 2024 beauftragen rund 52 % der deutschen KMU mit Website eine Agentur für Erstellung oder Redesign. Die Preise variieren stark nach Agentur-Größe, Standort und Leistungsumfang.
| Leistung | Preisbereich | Durchschnitt | Typischer Umfang |
|---|---|---|---|
| Einfache Unternehmenswebsite | 2.500–6.000 EUR | 4.200 EUR | 3–5 Seiten, Template-basiert |
| Individuelle KMU-Website | 5.000–15.000 EUR | 9.500 EUR | 5–10 Seiten, individuelles Design |
| E-Commerce (klein) | 8.000–25.000 EUR | 14.000 EUR | Bis 100 Produkte, WooCommerce/Shopify |
| E-Commerce (mittel) | 20.000–60.000 EUR | 35.000 EUR | 100–1.000 Produkte, Schnittstellen |
| Corporate Website | 15.000–50.000 EUR | 28.000 EUR | Mehrsprachig, CMS, komplexe Struktur |
| Web-Applikation | 30.000–150.000+ EUR | 65.000 EUR | Individuelle Programmierung, Backend |
| Redesign bestehender Website | 3.000–12.000 EUR | 6.800 EUR | Neugestaltung, Content-Migration |
BVDW Agenturpreisstudie 2024; Sortlist Agenturmarkt Deutschland 2025
Die Agenturpreise in Deutschland sind 2024/2025 im Schnitt um 8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Als Haupttreiber nennt der BVDW gestiegene Personalkosten, höhere Anforderungen an DSGVO-Konformität und die Integration von KI-Funktionen in den Entwicklungsprozess. Der durchschnittliche Stundensatz einer deutschen Webdesign-Agentur liegt bei 110 EUR netto – mit erheblicher Spreizung zwischen 75 EUR (Solo-Agenturen) und 180 EUR (große Digitalagenturen) (BVDW 2024).
durchschnittlicher Stundensatz deutscher Webdesign-Agenturen (netto)
BVDW Agenturpreisstudie 2024
Die Agenturpreise variieren innerhalb Deutschlands deutlich. Agenturen in München, Hamburg und Frankfurt verlangen im Schnitt 20–35 % mehr als Agenturen in ostdeutschen Bundesländern oder ländlichen Regionen (Sortlist 2025).
| Region / Stadt | Durchschn. Stundensatz (Agentur) | Index (DE-Schnitt = 100) |
|---|---|---|
| München | 135 EUR | 123 |
| Hamburg | 128 EUR | 116 |
| Frankfurt | 125 EUR | 114 |
| Berlin | 115 EUR | 105 |
| Düsseldorf / Köln | 112 EUR | 102 |
| Stuttgart | 118 EUR | 107 |
| Bundesdurchschnitt | 110 EUR | 100 |
| Ostdeutsche Bundesländer | 88 EUR | 80 |
| Ländliche Regionen | 82 EUR | 75 |
BVDW 2024; Sortlist Agenturmarkt Deutschland 2025
Der Preisunterschied zwischen München (135 EUR/Std.) und ländlichen Regionen (82 EUR/Std.) beträgt 65 %. Bei einer typischen KMU-Website mit 80–120 Stunden Agenturaufwand ergibt sich daraus ein Kostenunterschied von 4.000–6.000 EUR allein durch den Standort. Remote-Arbeit nivelliert diese Unterschiede zunehmend, doch viele KMU bevorzugen weiterhin lokale Agenturen (BVDW 2024).
Freelancer sind für viele KMU und Gründer eine kostengünstigere Alternative zu Agenturen. Laut Freelancer-Kompass 2025 arbeiten in Deutschland rund 45.000 Freelancer im Bereich Webdesign und Webentwicklung. Die Stundensätze liegen im Schnitt 23 % unter den Agentursätzen bei vergleichbarem Leistungsumfang für kleinere Projekte.
durchschnittlicher Stundensatz für Webdesign-Freelancer in Deutschland (2025)
Freelancer-Kompass 2025 (freelancermap.de)
| Erfahrungsstufe | Stundensatz (Webdesign) | Stundensatz (Webentwicklung) | Typisches Projektvolumen |
|---|---|---|---|
| Junior (0–2 Jahre) | 45–65 EUR | 50–70 EUR | 1.500–3.500 EUR |
| Mid-Level (3–5 Jahre) | 65–90 EUR | 75–100 EUR | 3.000–7.000 EUR |
| Senior (6–10 Jahre) | 90–120 EUR | 100–140 EUR | 5.000–12.000 EUR |
| Spezialist / Expert | 120–180 EUR | 140–200 EUR | 8.000–20.000 EUR |
| Durchschnitt DE | 85 EUR | 95 EUR | 4.800 EUR |
Freelancer-Kompass 2025 (freelancermap.de); Randstad Arbeitsleben Studie 2025 (ehem. GULP)
| Region | Ø Stundensatz Freelancer (Webdesign) | Veränderung ggü. 2023 |
|---|---|---|
| München | 105 EUR | +14 % |
| Hamburg | 98 EUR | +11 % |
| Berlin | 88 EUR | +10 % |
| Frankfurt | 95 EUR | +13 % |
| Bundesdurchschnitt | 85 EUR | +12 % |
| Ostdeutsche Länder | 68 EUR | +9 % |
Freelancer-Kompass 2025; Randstad Arbeitsleben Studie 2025 (ehem. GULP)
Die Stundensätze für Webdesign-Freelancer sind seit 2023 um durchschnittlich 12 % gestiegen. Der Freelancer-Kompass 2025 identifiziert drei Treiber: den allgemeinen Fachkräftemangel in der IT-Branche, gestiegene Nachfrage nach DSGVO-konformem Webdesign und die zunehmende Komplexität moderner Webprojekte (Responsive Design, Performance, Barrierefreiheit). In München und Hamburg erreichen erfahrene Freelancer Stundensätze von über 120 EUR (Freelancer-Kompass 2025).
| Kostenposition Freelancer-Projekt | Typische KMU-Website (5–8 Seiten) | Anteil am Gesamtprojekt |
|---|---|---|
| Konzept & Beratung | 500–1.500 EUR | 10–15 % |
| Design (Entwurf & Umsetzung) | 1.200–3.500 EUR | 30–40 % |
| Entwicklung & CMS-Einrichtung | 1.000–3.000 EUR | 25–35 % |
| Inhalte einpflegen | 300–800 EUR | 5–10 % |
| SEO-Grundeinrichtung | 300–800 EUR | 5–10 % |
| Testing & Go-Live | 200–400 EUR | 5 % |
| Gesamt | 3.500–10.000 EUR | 100 % |
Freelancer-Kompass 2025; Malt: Freelancing in Europe 2024
Website-Baukästen haben sich als Standard-Lösung für kostenbewusste Unternehmer etabliert. In Deutschland nutzen laut IONOS/YouGov-Studie 2024 rund 31 % der KMU mit Website einen Baukasten – Tendenz steigend. Die monatlichen Kosten liegen deutlich unter Agentur- und Freelancer-Preisen, erfordern aber eigenen Zeitaufwand für Design und Inhalte.
| Anbieter | Kostenloser Tarif | Einstieg (pro Monat) | Business (pro Monat) | Domain inklusive |
|---|---|---|---|---|
| Wix | Ja (mit Werbung) | 16,66 EUR | 29,75 EUR (Core) | Ab Light-Tarif (Jahresabo) |
| IONOS MyWebsite | Nein | 12,00 EUR | 18,00 EUR (Plus) | Ja (dauerhaft) |
| Jimdo | Ja (mit Werbung) | 11,00 EUR | 18,00 EUR (Grow) | Ab Start-Tarif |
| Squarespace | Nein (14 Tage Test) | 12,00 EUR | 18,00 EUR (Core) | Ja (1 Jahr) |
| Webflow | Ja (webflow.io) | 14,00 USD | 23,00 USD | Ab Basic-Tarif |
| WordPress.com | Ja (mit Werbung) | 4,00 EUR | 25,00 EUR | Ab Personal-Tarif |
| GoDaddy | Ja (7 Tage Test) | 6,99 EUR | 14,00 EUR (Premium) | Ja (1 Jahr) |
| Strato Homepage-Baukasten | Nein | 9,00 EUR | 15,00 EUR | Ja |
Offizielle Preislisten der Anbieter, direkt abgerufen März 2026. Alle Preise Jahresabo-Äquivalent pro Monat, inkl. MwSt. Einführungsangebote nicht berücksichtigt.
typischer Einstiegspreis für Website-Baukästen in Deutschland (ohne Werbung, Jahresabo, inkl. MwSt.)
Anbieter-Preislisten, Stand März 2026
Bei Baukastensystemen ist der Preis auf der Website oft ein Lockpreis für Jahresverträge. Die tatsächlichen Kosten im ersten Jahr liegen für eine werbefreie, professionelle Präsenz mit eigener Domain typischerweise bei 200–400 EUR. Hinzu kommen optionale Kosten für Premium-Templates (20–80 EUR einmalig), Apps und Erweiterungen (5–30 EUR/Monat) sowie E-Commerce-Funktionen (ab 17 EUR/Monat zusätzlich bei Wix, ab 24 EUR/Monat bei Squarespace) (Anbieter-Preislisten 2026).
| Kostenfaktor Baukasten | Jährliche Kosten | Anmerkung |
|---|---|---|
| Grundtarif (werbefrei) | 100–350 EUR | Jahresabo, monatlich teurer |
| Domain | 10–15 EUR | Oft im 1. Jahr inklusive |
| E-Mail-Postfächer | 0–60 EUR | Oft nicht enthalten, Extra-Dienst |
| Premium-Template | 0–80 EUR | Einmalig, nicht bei allen Anbietern |
| Apps / Erweiterungen | 0–360 EUR | Je nach Bedarf (Booking, Chat etc.) |
| E-Commerce-Upgrade | 200–540 EUR | Nur bei Online-Shop-Bedarf |
| Gesamt (typisch, ohne Shop) | 150–450 EUR | Im ersten Jahr |
| Gesamt (mit E-Commerce) | 350–900 EUR | Im ersten Jahr |
Anbieter-Preislisten Stand März 2026; eigene Berechnung
KI-gestützte Website-Builder sind die jüngste Erstellungsmethode und positionieren sich als günstige Alternative zu Agenturen bei deutlich geringerem Zeitaufwand als Baukästen. Laut G2 Crowd 2025 ist die durchschnittliche Erstellungszeit mit KI-Tools auf 27 Minuten gesunken – gegenüber mehreren Stunden bis Tagen bei klassischen Baukästen.
| Anbieter | Kostenlos | Basis (pro Monat) | Pro / Business (pro Monat) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Durable | Ja (dauerhaft) | 22 USD | 85 USD | Website in 30 Sek., CRM integriert |
| 10Web | Ja (eingeschränkt) | 10 USD | 15 USD | KI-WordPress-Builder |
| Framer | Ja (framer.com) | 10 USD | 30 USD | Visueller Editor + KI, Code-Export |
| Hocuspocus | Ja (Preview) | 9 EUR | 19 EUR | KI aus Firmenbeschreibung |
| Mixo | Ja (1 Seite) | 9 USD | 39 USD (Pro) | Landing Pages für Validierung |
| B12 | Ja (0 USD) | 49 USD | 78 USD | KI + menschliche Qualitätsprüfung |
| Jimdo Dolphin | Ja (mit Werbung) | 11 EUR | 18 EUR (Grow) | KI-Baukasten, DACH-Fokus |
| IONOS KI-Baukasten | Nein | 12 EUR | 18 EUR (Plus) | KI-Erstellung integriert in MyWebsite |
| GoDaddy Airo | Ja (7 Tage Test) | 9,00 EUR | 14,99 EUR | KI generiert Logo + Website |
| wepp.ai | Ja | 19 EUR | 29 EUR | Chat-basierte Bearbeitung |
Offizielle Preislisten der Anbieter, abgerufen März 2026; G2 Crowd Category Report 2025
typische Preisspanne für KI-Website-Tools (professioneller Tarif)
G2 Crowd Category Report Website Builder 2025; Anbieter-Preislisten 2026
Im Vergleich zu klassischen Baukästen liegen KI-Tools preislich auf einem ähnlichen Niveau – der entscheidende Unterschied liegt im Zeitaufwand. Laut G2 Crowd benötigen Nutzer klassischer Baukästen durchschnittlich 4,5 Stunden für eine funktionsfähige Website, während KI-Tools diesen Wert auf 27 Minuten senken. Rechnet man den Zeitaufwand mit dem durchschnittlichen deutschen Unternehmerlohn von 31 EUR/Std. (Destatis 2025) um, ergeben sich implizite Kosten von 140 EUR für den Baukasten gegenüber 14 EUR für KI-Tools (G2 Crowd 2025; Destatis 2025).
| Kostenvergleich: 1. Jahr | Agentur | Freelancer | Baukasten | KI-Tool |
|---|---|---|---|---|
| Erstellungskosten | 9.500 EUR | 4.800 EUR | 0 EUR | 0 EUR |
| Laufende Kosten (Jahr) | 2.400 EUR | 1.200 EUR | 250 EUR | 250 EUR |
| Zeitaufwand (Eigenleistung) | 5–10 Std. | 5–10 Std. | 15–40 Std. | 1–3 Std. |
| Implizite Zeitkosten | 250 EUR | 250 EUR | 930 EUR | 62 EUR |
| Gesamtkosten 1. Jahr | 12.150 EUR | 6.250 EUR | 1.180 EUR | 312 EUR |
BVDW 2024; Freelancer-Kompass 2025; G2 Crowd 2025; eigene Berechnung (Unternehmerlohn 31 EUR/Std., Destatis 2025)
Die laufenden Kosten einer Website werden laut BVDW-Studie von 43 % der KMU bei der Planung unterschätzt. Neben Hosting und Domain fallen Kosten für Wartung, Updates, Sicherheit und Content-Pflege an, die sich je nach Komplexität der Website und gewählter Technologie erheblich unterscheiden.
| Kostenfaktor | Shared Hosting | Managed WordPress | VPS / Dedicated | Im Baukasten enthalten |
|---|---|---|---|---|
| Hosting (pro Monat) | 3–10 EUR | 15–35 EUR | 20–80 EUR | Ja |
| Domain (.de, pro Jahr) | 5–12 EUR | 5–12 EUR | 5–12 EUR | Oft 1. Jahr gratis |
| SSL-Zertifikat (pro Jahr) | 0 EUR (Let's Encrypt) | 0–50 EUR | 0–200 EUR | Ja |
| E-Mail (pro Postfach/Jahr) | 12–36 EUR | 12–36 EUR | 12–36 EUR | Oft nicht enthalten |
| Backup-Service (pro Jahr) | 0–60 EUR | 0–60 EUR | 0–120 EUR | Ja |
| Jährliche Grundkosten | 80–250 EUR | 250–550 EUR | 400–1.500 EUR | Im Tarif enthalten |
IONOS/Strato/All-Inkl. Preislisten, Stand März 2026; Hetzner/Netcup Preislisten 2026
Grundkosten für Shared Hosting + Domain + SSL in Deutschland
IONOS/Strato/All-Inkl. Preislisten, Stand März 2026
In Deutschland dominieren IONOS (1&1), Strato, All-Inkl., Hetzner und Netcup den Hosting-Markt für KMU. Laut Statista entfallen auf diese fünf Anbieter zusammen rund 62 % des deutschen Shared-Hosting-Markts (Statista 2025). Die Preise für Shared Hosting sind seit 2023 weitgehend stabil geblieben, während Managed-WordPress-Hosting im Schnitt um 15 % teurer wurde – bedingt durch höhere Sicherheitsanforderungen und automatisierte Update-Services (IONOS 2026).
| Wartungsleistung | Eigenleistung | Freelancer | Agentur (Wartungsvertrag) |
|---|---|---|---|
| CMS-Updates | 0 EUR (eigener Aufwand) | 50–100 EUR/Monat | 80–200 EUR/Monat |
| Sicherheits-Updates | 0 EUR (eigener Aufwand) | 30–80 EUR/Monat | 50–150 EUR/Monat |
| Content-Updates | 0 EUR (eigener Aufwand) | 50–100 EUR/Std. | 80–150 EUR/Std. |
| Performance-Monitoring | 0 EUR (eigener Aufwand) | 20–50 EUR/Monat | 50–100 EUR/Monat |
| Backup & Recovery | 0 EUR (eigener Aufwand) | 20–40 EUR/Monat | 30–80 EUR/Monat |
| Jährliche Wartungskosten | 0 EUR + Eigenzeit | 600–2.400 EUR | 1.500–5.000 EUR |
BVDW Agenturpreisstudie 2024; Freelancer-Kompass 2025
Wartungsverträge bei Agenturen kosten laut BVDW zwischen 125 und 420 EUR pro Monat – je nach Leistungsumfang. Rund 38 % der KMU mit Agentur-Website haben keinen Wartungsvertrag und lassen Updates unregelmäßig oder gar nicht durchführen. Das BVDW-Gutachten warnt, dass unterlassene Updates zu erheblichen Sicherheitslücken führen – veraltete CMS-Versionen und unsichere Plugins gehören laut BSI zu den häufigen Angriffsvektoren bei KMU (BSI Lagebericht IT-Sicherheit 2024; BVDW 2024).
Neben den offensichtlichen Erstellungs- und Betriebskosten lauern bei der Website-Erstellung zahlreiche versteckte Kosten, die das Budget erheblich belasten können. Die IONOS/YouGov-Studie 2024 identifiziert die häufigsten Kostenfallen, auf die KMU bei der Website-Erstellung stoßen.
| Kostenfalle | Typische Mehrkosten | Häufigkeit (lt. Umfrage) | Betrifft vor allem |
|---|---|---|---|
| Nachträgliche Änderungswünsche | 1.500–5.000 EUR | 61 % | Agentur-Kunden |
| Fehlende Responsive-Optimierung | 800–3.000 EUR | 34 % | Günstige Freelancer |
| DSGVO-Nachbesserung | 500–2.500 EUR | 47 % | Alle Erstellungsarten |
| SEO-Nachoptimierung | 1.000–4.000 EUR | 52 % | Agentur- & Freelancer-Kunden |
| Lock-in bei Vertragsverlängerung | 20–40 % Preiserhöhung | 28 % | Baukästen |
| Premium-Templates / Themes | 30–200 EUR | 41 % | WordPress, Baukästen |
| Zusatz-Plugins & Apps | 5–50 EUR/Monat je Plugin | 39 % | WordPress, Baukästen |
| Stock-Fotos & Bilder | 50–500 EUR | 36 % | Alle Erstellungsarten |
| Content-Erstellung (Texte) | 500–3.000 EUR | 58 % | Alle Erstellungsarten |
IONOS/YouGov KMU-Digitalisierungsstudie 2024; BVDW Agenturpreisstudie 2024
Nachträgliche Änderungswünsche sind die häufigste Kostenfalle: 61 % der befragten KMU gaben an, dass die finale Website-Rechnung höher ausfiel als das ursprüngliche Angebot – im Schnitt um 35 %. Content-Erstellung wird ebenfalls häufig unterschätzt: Texte, Bilder und Videos sind bei den meisten Agenturen und Freelancern nicht im Websitepreis enthalten und verursachen Zusatzkosten von 500–3.000 EUR (IONOS/YouGov 2024).
der KMU erlebten höhere Endkosten als im Angebot angegeben
IONOS/YouGov KMU-Digitalisierungsstudie 2024
Bei Baukastensystemen ist die häufigste Kostenfalle die Preiserhöhung bei Vertragsverlängerung. 28 % der befragten Baukasten-Nutzer berichteten von Preiserhöhungen zwischen 20 und 40 % nach dem ersten Vertragsjahr, da Einführungsrabatte wegfallen. Ein Wechsel des Anbieters ist in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden, da Inhalte und Design nicht portabel sind – ein klassisches Lock-in-Szenario (IONOS/YouGov 2024; Verbraucherzentrale Bundesverband 2024).
Die Website-Kosten unterscheiden sich nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch zwischen den DACH-Ländern. Österreich und die Schweiz weisen im Vergleich zu Deutschland teils deutlich höhere Preisniveaus auf.
| Kennzahl | Deutschland | Österreich | Schweiz |
|---|---|---|---|
| Ø Agentur-Stundensatz | 110 EUR | 105 EUR | 150 CHF (≈ 155 EUR) |
| Ø Freelancer-Stundensatz (Webdesign) | 85 EUR | 80 EUR | 120 CHF (≈ 124 EUR) |
| Typische KMU-Website (Agentur) | 9.500 EUR | 8.800 EUR | 14.000 CHF (≈ 14.500 EUR) |
| Typische KMU-Website (Freelancer) | 4.800 EUR | 4.200 EUR | 7.500 CHF (≈ 7.750 EUR) |
| Hosting (.de/.at/.ch, pro Jahr) | 80–250 EUR | 80–250 EUR | 100–350 CHF |
| Domain-Kosten (pro Jahr) | 5–12 EUR | 15–25 EUR (.at) | 12–18 CHF (.ch) |
BVDW 2024; WKO Leitfaden Website-Erstellung 2024; Freelancer-Kompass 2025; Swico/Swiss IT-Studie 2024
Die Schweiz ist der teuerste DACH-Markt für Website-Erstellung. Agentur-Websites kosten dort im Schnitt 52 % mehr als in Deutschland – bedingt durch das höhere Lohnniveau, geringere Anbieterdichte und den starken Schweizer Franken. In Österreich liegen die Preise leicht unter dem deutschen Niveau, da der Markt kleiner und die Agenturlandschaft weniger differenziert ist (WKO 2024; Swico 2024).
Preisaufschlag für Agentur-Websites in der Schweiz gegenüber Deutschland
Swico/Swiss IT-Studie 2024; BVDW Agenturpreisstudie 2024
Eine Besonderheit in Österreich: Die Wirtschaftskammer (WKO) bietet mit dem Leitfaden „Website-Erstellung für Unternehmen" eine offizielle Orientierungshilfe mit Preisrichtwerten. Laut WKO sollten KMU für eine professionelle Website mindestens 3.000 EUR einplanen. In der Schweiz empfiehlt der Branchenverband Swico eine Budgetplanung von mindestens 5.000 CHF für die Erstinvestition (WKO 2024; Swico 2024).
| DACH-Vergleich: Gesamtkosten 1. Jahr | Agentur | Freelancer | Baukasten | KI-Tool |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 11.900 EUR | 6.000 EUR | 300 EUR | 300 EUR |
| Österreich | 10.500 EUR | 5.200 EUR | 300 EUR | 300 EUR |
| Schweiz | 18.000 CHF | 9.500 CHF | 350 CHF | 350 CHF |
BVDW 2024; WKO 2024; Swico 2024; Anbieter-Preislisten 2026; eigene Berechnung (Ø KMU-Website, inkl. laufende Kosten)
Agentur, Freelancer, Baukasten oder KI? Wir zeigen dir, was eine Website 2026 wirklich kostet.
Mehr erfahren →StatistikAktuelle Daten zur Website-Verbreitung bei kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland – nach Branche, Region und Größe.
Mehr erfahren →StatistikGlobale Marktdaten zum KI-Website-Builder-Segment – Marktgröße, Wachstum, Wettbewerber und Prognosen.
Mehr erfahren →